Junge Baumeister für große Nützlinge:

von Steffen Prepens (Kommentare: 0)

Die Klasse 5a baut Insektenhotels

Im Rahmen des Fachs Mensch, Umwelt, Technik (MUT) haben unsere Fünftklässler bewiesen, dass sie nicht nur handwerklich geschickt sind, sondern sich auch aktiv für den Naturschutz einsetzen. Passend zum Lehrplan entstand in den letzten Wochen ein besonders Projekt: der Bau von Insektenhotels.

 

Warum ein Insektenhotel?

Wildbienen, Marienkäfer und Florfliegen finden in unserer versiegelten Landschaft immer seltener natürliche Nistplätze. Die Schülerinnen und Schüler lernten, dass diese Insekten unverzichtbar für unser Ökosystem sind – sei es als Bestäuber für Obstbäume oder als natürliche Schädlingsbekämpfer.

 

Vom Holzbrett zur Nisthilfe

Mit Hammer, Schraubenzieher und Schleifpapier machten sich die Kinder ans Werk. Besonders wichtig war dabei die Auswahl der richtigen Füllmaterialien. Die Schülerinnen und Schüler füllten die verschiedenen „Zimmer“ des Hotels mit:

Hartholz und Bambus: Hier finden Wildbienen ideale Röhren für ihre Eier.

Tannenzapfen und Rinde: Ein gemütlicher Unterschlupf für Käfer und Ohrenkneifer.

Holzwolle: Ein warmer Rückzugsort für Florfliegen.

 

Lernen mit Kopf und Hand

Neben den technischen Fertigkeiten lernten die Schülerinnen und Schüler auch die Bedürfnisse der kleinen Tiere kennen. So erfuhren sie, dass die Bohrlöcher glatt sein müssen, damit sich die Insekten nicht an den Flügeln verletzen.

Die fertigen Insektenhotels wurden bereits auf dem Schulgelände aufgehängt. Nun warten wir gespannt auf die ersten „Gäste“, die bestimmt bald einziehen werden.

Text und Bilder: Carolin Hofer

 

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