Die bewegte Pause an der Wirtschaftsschule Kitzingen

von Steffen Prepens (Kommentare: 0)

Die „Bewegte Pause“ in der kleinen Turnhalle der Wirtschaftsschule hat sich seit Beginn dieses Schuljahres zu einem festen Bestandteil des Schulalltags entwickelt. Jeden Montag haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in der Pause sportlich zu betätigen und gemeinsam aktiv zu sein. Betreut und beaufsichtigt wird das Angebot von einer Sportlehrkraft.

Besonders beliebt sind verschiedene Ballspiele wie Volleyball oder Fußball, bei denen die Schülerinnen und Schüler mit viel Freude und Einsatz dabei sind. Doch nicht nur Ballsportarten standen im Mittelpunkt: Immer wieder nutzten auch einige Schülerinnen die Gelegenheit, auf den Weichbodenmatten zu turnen und sich auszuprobieren.

Zu Beginn des Schuljahres wurde das Angebot vor allem von älteren Schülerinnen und Schülern angenommen. Im Laufe der Monate trauten sich jedoch zunehmend auch jüngere Kinder aus den 5. bis 7. Klassen in die Halle. Dadurch entwickelte sich die bewegte Pause immer mehr zu einem gemeinsamen Treffpunkt verschiedener Jahrgangsstufen.

Natürlich funktioniert auch eine bewegte Pause nicht ganz ohne Regeln. So müssen beispielsweise alle Schülerinnen und Schüler ihre Schuhe am Eingang der Halle ausziehen. Und wenn jemand einmal etwas zu viel Energie hat und allzu wild durch die Halle schießt, kann es schon vorkommen, dass der Sportlehrer freundlich lächelnd die Hand hebt – das Zeichen für fünf Liegestütze. Mit einem Augenzwinkern sorgen diese kleinen Konsequenzen dafür, dass der Spaß und die Sicherheit für alle erhalten bleiben.

Die positive Entwicklung und die hohe Beteiligung zeigen, wie wichtig Bewegung, gemeinsames Spielen und sportlicher Ausgleich im Schulalltag sind. Die bewegte Pause ist mittlerweile für viele Schülerinnen und Schüler zu einem beliebten Wochenstart geworden.

Für die Zukunft wäre es schön, das Angebot noch auf weitere Tage auszuweiten. In diesem Schuljahr war dies jedoch leider nicht möglich, da die kleine Turnhalle häufig von der benachbarten Grundschule genutzt wurde oder keine Sportlehrkraft zur Verfügung stand, die die Aufsicht übernehmen konnte. Dennoch besteht die Hoffnung, die bewegte Pause künftig noch häufiger anbieten zu können.

Stephan Kütt

Für die Fachschaft Sport

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